Wildman –Ein Chris Taylor Spiel in der Entstehung

In diesem Video lernt ihr Chris Taylors Denkprozess bei der Entwicklung seines neuen Projekts Wildman. Besonders interessant ist dabei, dass es sich um eine neuartige Kombination zweier Genres handelt. Und praktisch als Bonus-Lektion kann man hier beobachten, wie skeptisch Spieler gegenüber neuartigen Konzepten sind. Man möchte meinen, dass all diejenigen vielen Spieler, die sich seit Jahren über mangelnde Innovation beklagen, sofort ihre volle Unterstützung zeigen würden. Wer dies möchte, kann es jetzt sofort beim Wildman-Kickstarter-Projekt nachholen. …→Weiterlesen

Bugtracking für Einsteiger

Eine kleine Einführung in das Bugtracking mit “Mantis”oder ähnlichen Tools. Es richtet sich an absolute Einsteiger, die einen Job als Spieletester anstreben.

Kein cooler Job

Holger Kuchling

Worauf Holger Kuchling, Managing Director und Gründer eines der ältesten deutschen Entwicklungsstudios, Independent Arts Software GmbH, bei neuen Mitarbeitern wert legt, verrät er im Interview:

Neben der fachlichen Qualifikation, die ich als absolute Grundvoraussetzung betrachte, werden vor allem die sozialen Skills immer wichtiger. Mitarbeiter müssen sich in das Team einfügen können und damit echte Teamarbeit ermöglichen. Alle Mitarbeiter sollten verstehen, dass sie an einem Strang ziehen. Darüberhinaus ist mir persönlich wichtig, dass potentielle Bewerber Eigeninitiative zeigen und ihren zukünftigen Beruf auch wirklich als Berufung sehen. Wir suchen motivierte Kandidaten, die eine Passion für Spiele mitbringen und teamfähig sind.

Auf jeden Fall sollte man sich über sein zukünftiges Berufsfeld und die angefragten Firmen intensiv vorab informieren. Häufig erleben wir Kandidaten mit falschen Vorstellungen, die einfach nur von einem „coolen Arbeitsplatz in einer noch cooleren Branche“ träumen… Man sollte im Idealfall durch Praktika und Eigeninitiative (Referenzen, Demos, Weiterbildung) schon nachweisen können, dass man der richtige Mitarbeiter für die ausgeschriebene Position ist. Es existieren heute sehr vielfältige Möglichkeiten, sich zu informieren oder den Einstieg gezielt zu forcieren (Games Academy etc.).

Das vollständige Interview und noch viel mehr zum …→Weiterlesen

Grafik ist nicht Ästhetik

The Escapists Extra Credits bringt mal wieder auf den Punkt, was schon längst einer breiteren Öffentlichkeit hätte vermittelt werden müssen: Grafik ist nicht gleich Ästhetik:

Portfolio Optimierung

bennyKayser

Benny Kayser, derzeit tätig als Level Designer am Projekt Drakensang Online für die Bigpoint GmbH, schreibt in einem längeren Beitrag über die Optimierung von Portfolios folgendes:

Ein Online Portfolio ist die Visitenkarte eines jeden Artists und Designers. Sie zeigen die eigene Arbeit, die eigenen Skills und das Potential für zukünftige Arbeitgeber. Denn genau die, können anhand dieser Ausstellung genau sehen, was man drauf hat und wo man eingesetzt werden kann. Die richtige Präsentation ähnelt einer Bewerbung und genau hier muss man wissen wie solch ein Online Portfolio aufgebaut sein sollte. Eine schöne Präsentation ist tatsächlich Gold und eine Chance, die man sich nicht verbauen sollte.

Doch wer braucht ein Portfolio? Theoretisch kann sich jeder ein Portfolio zulegen. Egal ob Producer, Programmierer, Quality Assurance oder sogar Sound Designer. Jeder, der was zeigen kann, kann sich ein Portfolio aufbauen. In unserem Beispiel werden wir das Thema Online-Portfolio auf Level-Designer fokussieren.

Natürlich darf man die Frage stellen, womit man am besten und am schnellsten ein Portfolio hochziehen kann. Wer sehr viel Zeit investieren möchte und natürlich auch sämtliche Websprachen beherrscht, der kann das ganze komplett selbständig aufbauen. Will man …→Weiterlesen

Jonathan Blow (Braid) über Game Design

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Das folgende Video ist ein Ausschnitt aus einem Vortrag von Jonathan Blow, dem Schöpfer des erfolgreichen und vielfach ausgezeichneten “Braid”. Es geht im Wesentlichen um die Frage in Welcher Art Spiele den Spieler motivieren sollten. Den Vergleich der möglichen Stimuli mit Essen auf der einen und Drogen auf der anderen Seite scheint angemessen.

Leider wurde dieses Video viel zu selten angeschaut. Aber das können wir ja ändern.

Über die Ausbildung zum Game Designer

Onigiri-Sensei

In Deutschland widmen mittlerweile immer mehr private Institute dem Bereich Game Design einen eigenen Studiengang. Die teils beträchtlichen Gebühren für diese Kurse oder Studiengänge werfen die Frage auf, inwieweit eine solche Ausbildung oder ein solches Studium Sinn macht.

Wissen ist frei.

Ein paar Denkansätze für diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, ein solches Studium bzw eine solche Ausbildung zum Game Designer oder Spieleentwickler anzugehen:

Richtig ist, dass sich für jede Arbeit ein grundsätzliches Handwerkszeug ermitteln lässt, das für eine effiziente und effektive Zusammenarbeit hilfreich ist. Ich denke jedoch, dass eine staatliche Normierung oder ein starres Curriculum keinesfalls zwingend nötig ist, um auf den Beruf des Game Designers (oder jeden anderen Beruf) vorzubereiten. Engagierte Autodidakten beweisen dies mit ihrer Arbeit immer wieder. Und keine staatlich anerkannte Ausbildung und kein Studium dieser Welt waren jemals absolute Garantien für fachliche Kompetenz: Auch ein Maurermeister kann ein schiefes Haus bauen.

Jedwede Fähigkeit zu erlernen bedarf es nicht zwingend einer Aufsicht oder gar eines Zertifikats. Zugleich ist Spieleentwicklung und speziell Game Design als Tätigkeit viel zu jung, viel zu ungenau definiert, um wirklich die einen Lehrplan zusammenstellen zu können, der zum Soforteinstieg in …→Weiterlesen

Mitarbeit bei gamedevtipps.de

Wer unter den erfahrenen Entwicklern gerne selbst seine Einblicke und Tipps mit anderen Entwicklern oder auch engagierten Neueinsteigern teilen möchte, ist herzlich eingeladen, bei gamedevtipps.de mitzumachen. Schickt uns einfach mit Hilfe des Kontaktformulars eure Vorschläge, Tipps oder Hinweise und wir werden euch schnellstmöglich kontaktieren, damit eure Entwicklertipps hier veröffentlicht werden können.

Holger Wurst: Kein Kaffee im Praktikum

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Kein Kaffe im Praktikum.

Zumindest nicht die Zubereitung dessen. Holger Wurst, Projektleiter und Grafiker bei der Quadriga Games GmbH in Potsdam hat sich seinen Einstieg in die Spieleindustrie ganz anders vorgestellt. Statt Kaffee zu kochen oder ein ähnliches Nischendasein zu fristen, wurde er gefördert und voll eingebunden.

Das ist nur eines von vielen Beispielen, die zeigen, wie geradlinig der Einstieg in die Welt der Produktion digitaler Spiele sein kann:

Am Anfang habe ich befürchtet, dass mein Skill in allen Belangen viel zu niedrig sei. Werden meine Grafiken belächelt? Sind meine 3D Modelle falsch? Macht das, was ich schreibe überhaupt einen Sinn? Oder ist meine Planung nicht doch katastrophal? Ich war am Anfang sehr selbstkritisch und verunsichert. Ich hatte in diesem Segment ja noch nie professionell gearbeitet und hörte immer nur, wie hart umkämpft die Arbeitsplätze in der Spielebranche seien. Ich habe fest damit gerechnet, immer nur „Kaffee zu machen“ und „Post wegzubringen“. Was ist dann passiert? Ich habe sehr schnell Verantwortung bekommen und wurde immer mehr an wichtige Teile der Projekte gelassen. Ich habe dabei auch nicht ein einziges mal für die Mülltonne gearbeitet. Klar waren …→Weiterlesen

Blick in’s Buch

Mysterium Spieleentwickler

“Mysterium Spieleentwickler”ist bei Amazon nun auch mit einem ausführlichen Blick in’s Buch einsehbar.